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  • Montag Mai 26, 2008

    Blogger gesucht

    radioeins begleitet die Fußball Europameisterschaften nicht nur mit Public Viewing im radioeins Studio im Admiralspalast, sondern auch im Netz.

    Arena-Moderator Andreas Ulrich und viele radioeins Kollegen beschreiben die Euro 2008 aus Ihrer Sicht. Redakteur Rolf Kunz verspricht beispielsweise, ganz offen parteiisch zu sein - für Holland.

    Wir sind auch an Ihren Eindrücken interessiert. Wie erleben Sie die Deutschen - auf dem Spielfeld und auf der Straße?

    Schreiben Sie einen repräsentativen Kommentar auf diesen Eintrag. Die besten Blogger bekommen ein eigenes Login für den radioeins Euro 2008 Blog und dürfen die Geschichte des Fußballfestes mit schreiben - tausende Leser garantiert! Die radioeins Redaktion wählt aus und wird Sie informieren - Mail-Adresse bitte nicht vergessen.

    Sport frei

    Kommentare:

    Toll, die Idee kommt mir ja irgendwie bekannt vor. Bei der EM 2004 und bei der WM 2006 haben wir gemeinsam mit der Tageszeitung Junge Welt und dem Eulenspiegelverlag ein solches Projekt bereits umgesetzt. Damals haben wir natürlich auch Radioeins angeschrieben um das Projekt und die daraus entstehenden Bücher zu promoten. Den Sender wollten wir gar als Medienpartner gewinnen, leider wurde daraus nichts. Ein schlauer Radiomacher hat dann diese Idee 2006 selber auf die Moderatoren übertragen. Über die Qualität dieser Beiträge kann man sich streiten, denn es waren doch viele Beiträge nach dem Motto: Na ja Fußball interessiert mich eigentlich nicht, aber bla bla bla. Interessant finde ich die Idee nun auf die kompetenten Hörer mit einzubeziehen. Daran möchte ich mich gerne beteiligen.

    Gesendet von Andreas Geil am Mai 27, 2008 at 12:45 PM MESZ #

    3 aus 26
    Vor der EM ist nach dem Abendgebet.

    Sie alle sind heiß auf diese EM, die Moderatoren von ARD und ZDF, die Bundesligaschreiberlinge, die jetzt nach Himmel und Hölle, Aufstieg und Abstieg geregelt sind, etwas an Langeweile leiden. Und wäre da nicht der Messias aus Köln gewesen: Christoph „Messias“ Daum der ewige Heilsbringer – ja dann wären wir schon eingeschlafen. Daum schaffte es gleich zweimal die Nation im Atem zu halten, wieeinmal mit der bewegenden Frage ob er beim 1.FC Köln bleibt, um mit dem Team nächste Saison wieder abzusteigen; zum anderen mit der Behauptung: wer etwas gegen die Diskriminierung von Homosexuellen im Fußball tun würde, wäre irgendwie gegen den Schutz von Kindern vor sexuellen Missbrauch. Passend dazu wurde ja heute in Berlin ein Mahnmal eröffnet.

    Noch einmal hat Fußballdeutschland am vergangenen Mittwoch gewaltig gezittert. Da war doch das Finale der Champions League in Moskau, wo sich zwei englische Mannschaften gegenüberstanden. Manchester United gegen Chelsea London. Die Geldteams zweier Millionäre, der eine aus den USA kommend und der andere aus Russland regierend – aber ganz Fußballdeutschland interessierte sich nur für die Waden von unserem Michael Ballack, der Capitano, wie einst Jürgen Klinsmann zu sagen pflegte. Also waren wir artig alle für Chelsea und der Pub in der Husemannstraße am Prenzlauer Berg platze aus allen nähten. Obwohl der Wirt neulich erst den Jacobsweg gelaufen war, standen ihm die Schweißperlen bereits vor dem Anpfiff auf der Stirn. Das Ende kennen wir alle, nicht zweimal 45 Minuten mussten wir in dem überfüllten Pub um Michaels Wade bangen, denn ohne Michael werden wir ja kein Europameister. Nein, noch zusätzlich zweimal 19 Minuten Verlängerung und ein spannendes Elfmeterschießen mussten wir überleben. Hinterher war der Michael traurig und mal wieder nur zweiter. Bereits in der Halbzeitpause hatte es Fachsimpeleien gegeben ob man sich denn nun mehr über die Nichteilnahme der Engländer an der EM freuen solle, oder aber die Russen nach dem Sieg der St. Petersburger über die Mauerkünstler von den Glasgow Rangers, wohlgemerkt die bösen Protestanten, zum neuen Favoriten erheben solle. Doch dieser Spaß ist nun auch wieder vorbei.

    Bevor wir uns am Dienstag durch das EM-Vorbereitungsspiel gegen Weißrussland, mit dem EX-DDR-Trainer Bernd Stange an der Seitenlinie, quälen beschäftigt uns nur eine Frage:
    3 aus 26 lautet der Name der staatlichen Löw Lotterie. Früher wurden Spieler für große Turniere nachnominiert, heute kommen halt ein paar mehr mit ins Trainingslager und werde dann wieder aussortiert. Was soll die Sportjugend und das Fernsehvolk daraus lernen. Zweierlei: Im geldorientierten Leistungssport ist das Zusammenspiel von Medieninszenierung und Auswahl von Spielern zum peinlichen Event verkommen, siehe Löws Zugspitzennummer und die ärmliche Ausbootung von Timo Hildebrand, der weit unten in Valencia eben keine Lobby mehr beim DFB hat. Der andere Aspekt deutet auf ein tiefe Verquickung von Interessen, die Vermarktung von Nebensächlichkeiten wie dem endgültigen Aufgebot und dem „stilvollen Aussortieren“ von drei Spielern, wie die Rheinische Post das nennen möchte, eignet sich sehr wohl als Thema die Wartezeit bis zum ersten Spiel zu überbrücken. Denn genauso wie wir Daums Allüren, Ballacks Wade und Löws Wackelkanidaten aufmerksamkeit zollen, beschäftigt uns auch ansonsten in vielen gesellschaftlichen Bereichen nur Ablenkungsmanöver. Denn wir haben ja Zeit, wie der Kabarettist Hagen Rehter es zu sagen pflegt.


    Aber dann wenn der erste Ball geschlagen ist, werden wir wieder 4 Wochen Pausenlos ein Partyvolk sein….

    Gesendet von Andreas Geil am Mai 27, 2008 at 01:56 PM MESZ #

    Machnidis sitzt bei diesen Sommertemperaturen gern auf der Terrasse seines Stamm-Cafes. Man kann interessante Beobachtungen machen, manchmal entsteht ein Gespräch. Schon wenige Tage vor der EM gewinnt das Thema Fußball an Aufmerksamkeit, auch bei denjenigen, die bei dem Namen Timo Hildebrand fragen: "Heisst der nicht Dieter?"

    Machnidis bekommt einen Dialog am Nachbartisch mit:
    "Haste jehört, der Typ von Dallas darf jetzt nich uffn Alex"
    "Watt'n für'n Typ von Dallas?"
    "Na der ... Bobby .. Ewing ... Viewing ..."
    "Du meenst Public Viewing"
    Die Antwort geht im beiderseitigen Lachen unter:
    "Nee det is sein Bruder"

    "Auch der älteste Gag..." denkt Machnidis "... hat immer noch seine Fans"

    Gesendet von Klaus Thomas am Mai 27, 2008 at 06:29 PM MESZ #

    Neulich im Gespräch mit einen Freund aus der Schweiz:
    Ich: "Na, wer ist denn Dein Favorit?"
    Er: "Streng genommen habe ich zwei."
    Ich verwundert: "?"
    Er: "Die Schweiz und jede Mannschaft, die Deutschland schlägt!".
    Er weiter: "OK, auf die Schweiz könnte ich verzichten."

    Gesendet von Christian S am Mai 28, 2008 at 07:06 AM MESZ #

    Deutschland - Weissrussland 2:2. Ja klar, es war nur ein Testspiel, alles kein Problem. Ich sage, es war nur Weissrussland. Müssen wir eigentlich vor großen Turnieren immer schlecht spielen? Gehört das zur Tradition? Und dort ist es auch wieder....das Meckern der Deutschen über ihre Fussballnationalmannschaft. Es ist eine Hassliebe. Dabei verlangen wir lediglich alle 2 Jahre ein wenig Engagement und einen Titel. Leider blieb uns das die letzten 12 Jahre verwehrt. Bei der WM im eigenen Land waren wir kurz davor. Wir waren mit Sicherheit die beste Mannschaft in diesem Turnier. Aber haben Sie, lieber Leser, nicht auch das Gefühl, dass es diesmal ein wenig anders ist? Die Medien bereiten uns nur halbherzig auf das Event des Jahres vor. Viele wissen nicht einmal, wann die EM 2008 beginnt! Am 7. Juni, Mann! Wurde vor zwei Jahren bereits am 1. Januar 2006 eine Umfrage zum Thema "Worauf freuen Sie sich in diesem Jahr am meisten?" gestartet, würde dieses Jahr wahrscheinlich der Familienuraub an der Ostsee oder die Konfirmation der Nichte der EM den Schneid abkaufen. Dabei gibt es fast die gleichen Vorraussetzungen. Statt Deutschland nun Österreich/ Schweiz, statt Klinsmann Löw, statt Drama um Kahn nun um Hildebrand. Es ist weniger Enthusiasmus in der Luft. Löw hat noch nicht einmal Lust, was zu sagen und vertieft sich in diplomatischen Floskeln oder sagt Pressekonferenzen wegen Zahnweh ab.
    Es ist Zeit sich auf die EM einzustimmen. Lieber Leser, hier eine Hausaufgabe: mindestens eine Stunde am Tag über Fussball reden und Leute begeistern. Schimpft und jubelt. Dann kommen wir wieder auch als Publikum in EM Form. Und wenn wir dann den Pott in den Händen halten, werden wir wieder einmal zurück blicken und sagen: Ja, wir müssen vor großen Turnieren einfach immer schlecht spielen.

    Gesendet von Christian Klugow am Mai 28, 2008 at 07:48 AM MESZ #

    Mit jedem Tag der näher an die EM 2008 heranrückt, bin ich froh und glücklich, dass der Ball, mit dem gespielt wird, nicht aus Glas ist. Sonst müssten wir wegen potenzieller "Mikrorisse" womöglich Ballglas-Werbung ertragen:

    Ulli Versöhnis vom mobilen Ballglas-Team: "Letzte Woche beim Training auf Malle, da hat der Krings so dermaßen gegen den Windschutzball getreten, dass kleine Risse entstanden sind. Beim nächsten Ballkontakt von Volldolski hat es dann >Krack< gemacht und der Ball lag in elf Scherben. Wären die Jungs mit den Mikrorissen gleich zu Ballglas gekommen, wäre das nicht passiert."

    Gesendet von sabbeljan am Mai 28, 2008 at 08:35 AM MESZ #

    Danke an die Redakteure des ARD-Videotextes, ihr habt die WM-Stimmung bis heute bewahrt! Oder warum habt Ihr die Überschrift "Euro 2006" gewählt???

    Gesendet von radulfus am Mai 28, 2008 at 06:34 PM MESZ #

    So richtig kann ich mich auf diese EM nicht freuen, es fehlen mir die Kicker von der Insel. Seit Jahrzehnten ein großes Fußballevent ohne Spieler die bei der kleinsten Berührung fallen, oder beim Kopfballduell mit schmerzverzerrter Miene am Boden liegen bleiben. Als bekennender Fan der Three Lions sind mir dann noch die unglücklichen Niederlagen im Elfmeterschießen bei der EM 1990 ( Turin ) und der WM 1996 ( London ) in Erinnerrung. Sorry liebe Freunde der Deutschen Nationalmannschaft, mir werden die Herren Ferdinand, Cole, Owen und Terry nicht zuletzt wegen des neulich abgelaufenen und doch kämpferisch überzeugenden Championsleaguefinals sehr fehlen.

    Gesendet von dasilva am Mai 28, 2008 at 09:49 PM MESZ #

    Wildpinkler und Sträucherduscher in der Schweiz

    Großereignisse haben auch ihre Schattenseiten. Klaustrophobischen Zeitgenossen meiden beispielsweise Menschenmassen bei Konzerten oder das unsortierte Stehen vor Leinwänden, um dort vom Streulicht getrübte, kaum sichtbare Bälle über das Grün huschen zu sehen. Sie meiden das wie der Teufel das Weihwasser. Das Entsorgungsproblem der sich im Public Viewing per Druckbetankung befüllenden Fans kennen sie nicht. In Zurich rechnen die Veranstalter mit einem Urinaufkommen von bis zu 50.000 Liter pro Tag. Der Mann an sich gilt ja als Wildpinkler, der sich um Flora und Fauna den besagten Deibel schert. Zahlenmäßig überlegen oder einfach noch barbarischer ging es beim Sommermärchen 2006 in Berlin zu. Dort waren es satte 100.000 Liter Pipi pro Tag, die in die Wecken versprüht wurden. Die Schweizer wollen sich aber redlich um das Harnsäurengebräu mühen: Sträucher und Bäume sollen regelmässig geduscht werden, damit der allzu menschlichen Erleichterung nicht das Pflanzensterben folgt. Hans-Jürg Bosshard von Grün Stadt Zürich sieht in dem Urin einen aggressiven Stoff: "Wird viel Bier getrunken, ergibt das eine scharfe Sauce."

    Um das Asphaltwürzmittel abzuwaschen werden für die Rinnstein- und Straßenreinigung so genannte Schwemmfahrzeuge im Einsatz sein.

    Gesendet von Lars am Mai 29, 2008 at 08:42 AM MESZ #

    Meine Mutter kommt aus Österreich. Das brachte mir in der Schule unvorteilhafte Spitznamen ein - und das im südlichen Teil der des Landes, wo eine gewisse Sympathie mit den stolzen Bürgern der Alpenrepublik zu erwarten gewesen wäre!

    Die zwei Seelen in meiner Brust hatten aber in sportlichen Angelegenheiten einen unschätzbaren Vorteil, hatte doch meine Mutter ihre Zuneigung zum Wintersport ins Allgäu mitgebracht: Während ich also in den Neunzigern die Erfolge der deutschen Nationalmannschaft mit meinen Freunden begoss, zählte ich bei Winterolympiaden und Ski-Weltmeisterschaften die Medaillen der Österreicher (lediglich die jahrelange Dominanz von Katja Seizinger trübte die Freude am Skisport).

    Heute ist das natürlich anders. Seit dem wir die Glotze rausgeschmissen haben, verlor ich den Wintersport aus den Augen (in der Kneipe läuft ja nur Fussball!). Außerdem ist mir meine ehemalige Obsession für das österreichische Skiteam ein wenig peinlich, vor allem, wenn mir der etwas schräge Personenkult ("Herminator") bewußt wird. Nicht zu glauben, dass sowohl Hansi Hinterseer (Schlagersänger) als auch Armin Assinger (TV-Moderator des österreichischen Version von "Wer wird Millionär") zu wahren Nationalhelden geworden sind!

    Nun also die Fussball-EM. Bis vor einem Jahr hatte ich gedacht, dass ich vielleicht dem österreichischen Sport nochmal eine Chance geben könne. Ich habe mir ausgemalt, dass ich meine Emotionen auf eine österreichisches Überraschungs-Mannschaft fokussieren könne, im Falle eines frühen Ausscheidens des DFB-Teams.

    Es gibt aber nun zwei Gründe, warum nur ein Spiel der deutschen Nationalmannschaft die Nervosität bei mir hervorrufen wird, die man halt nur für eine Mannschaft empfinden kann (alle Menschen die sagen: ich halte für Portugal, aber auch für Brasilien, und ein bisschen für Polen, haben keine Ahnung!). Erstens, der Spielplan will es so, dass sich Deutschland und Österreich im Gruppenspiel und vielleicht sogar im Halbfinale gegenüber stehen. Es kann also nur einen geben. Zweitens, letzten Juli, als die Erinnerungen an das bittere Halbfinal-Aus gegen Italien wieder hochkamen, sagte mein unbekümmerter, 18jähriger Cousin aus der Steiermark bei einem Kurzbesuch, als wir auf Fussball zu sprechen kamen: "Mei, do hom ma uns gfreit', ols die Deitschen verluren ham!"

    Mein Tip: Deutschland - Österreich 2:1
    Mein Wunsch: Deutschland - Österreich 5:0



    Gesendet von HalberÖsterreicher am Mai 29, 2008 at 08:57 AM MESZ #

    Hallo,
    ich finde es immer spannend, wenn parteiische und emotionsgeladene Kommentare und Analysen von Sofa-Trainern erstellt werden. Das verspricht jede Menge Spaß am Lesen und Schmunzeln und dagegen wettern. Für mich selbst erlebe ich unser deutsches Team bei der EM als Fernbeziehung. Ich lebe aus beruflichen Gründen in Barcelona bis Ende Juli. Die Leute hier interessieren sich nur bedingt für die EM. Der Grund liegt wahrscheinlich darin, dass es keine katalonische Nationalmannschaft gibt, nur ne Spanische. Hier zählt nur BARCA...sonst nichts. Diese lokalen Emotionen sind ja anscheinend auch der Grund, warum die Spanier trotz ihr attraktiven, starken Liga in großen Turnieren nichts als ne goldene Ananas gewinnen. Leider ist hier nichts mit Public-Viewing. Kein gemeinsames Bangen, Fingernägel-Kauen, in den Oberschenkel des Nachbarn krallen, kein Jubeln und Umarmen fremder Menschen. Warum kann nicht auch BARCA bei der EM spielen???

    Mit Löw´s Auswahl bin ich ganz zufrieden. Mich wundert, dass Löw immer noch voll zu Lehmann steht. Nach dessen Vorstellungen in den Freundschaftsspielen und den grenzdebilen Erklärungen seiner Fehler hätte ich ihn auf die Bank gesetzt. Das ist auch so ein Typ der an fehlender Selbsteinschätzung leidet. Enke muss zwischen die Pfosten. Auch weil er Jenenser ist, also aus meiner Heimatstadt Jena (NUR der FCC..wir kommen wieder!) :-). Deswegen trage ich auch Trauer weil Bernd nicht dabei sein kann. Aber auf mich hört ja niemand. Ich freu mich total, dass Hildebrandt nicht dabei ist, den konnte ich noch nie leiden. Was der für Dinger kassiert hat in Valencia..eine Freude. Nach der Saison muss er sich bestimmt an den Bandscheiben behandeln lassen vom vielen Bücken und "Hinter sich greifen". Ich frage mich immer, wie man sich als Portero fühlt, wenn man innerhalb einer halben Stunde 6 Dinger kassiert.

    Ansonsten bin ich mit Löw zufrieden. Hat er gut gemacht bisher. Ballack ist in Bestform und wird dies hoffentlich auch in der EM sein, Frings ist zurück. Schweinsteiger, Klose und olle Poldi gehören dazu, weil die Bayern es wollen. Das ist meine einzige Kritik an der Teamauswahl! Die meisten Spieler gehören zum falschen Verein. Mal ehrlich, so richtig dolle wird dass nicht mit "ich habe Ladehemmung"-Klose und "Chancentod" - Kuranyi. Hoffentlich haut Gomez und Poldi (warum habe ich bei Ausprache dieser Verniedlichung eigentlich immer das Gefühl einen Hund zu rufen?) das raus. Das ist eigentlich meine einzige Sorge..die Stürmer.

    Was beim Turnier rauskommt, wird man sehen. Meist schaffen ja die Favoriten nicht viel. Und bei all dem Deutschland- und Kroatien- Palaver...Frankreich, Italien, Holland, Portugal und vor allem die Catanagio-Griechen müssen erstmal geschlagen werden.Wenn es die Griechen schaffen sollten, ihren Titel zu verteidigen, dann wird die Akropolis abgerissen und dort ein Otto-Rehagel-Denkmal gebaut. Oder die Statue kommt gleich in die Akropolis. Die Macht möge das verhindern.

    Bei einer EM sind ja die Leistungsunterschiede nicht so doll. Ich denke es gibt kaum Favoriten...es kann auch sein dass die Schweden das Rennen machen oder die Polen. Oder die Türken (mal sehen wen sie diesmal verdreschen). Oder die Öschis? Ich weiss auch warum Tresi-Dingsbums bei Frankreich nicht dabei ist: Weil er im WM-Finale den Penalty versemmelt hat und damit die alleinige Schuld daran trägt dass die Italiener Weltmeister geworden sind. Das ist wirklich dass Einzigste was ich mir wünsche: das die Italiener nach der Gruppenphase ihre Mailander Schuhe und ihre Haarreifen und Haargel-Tuben einpacken müssen.

    Also werde ich meine Begeisterung für unsere Jungs wahrscheinlich vor dem Fernseher ausleben müssen. In der Hoffnung, dass das spanische Fernsehen die Partien überträgt.

    So long y muchos saludos.

    Gesendet von Samuelmumm am Mai 29, 2008 at 02:54 PM MESZ #

    Bloggen für die EM? Auch eine Möglichkeit der Unterstützung für unsere elf Jungs. Aber fast noch besser finde ich den Song "Der Cup wird unsrer sein", den die Pilsballs unter www.pilsballs.de kostenlos zum Download bereitstellen. Der rocked mal wirklich! :-D

    Gesendet von Raven am Mai 29, 2008 at 09:35 PM MESZ #

    Aus, Schluss, Vorbei, neuer Europameister ist Deutschland! – ein Rückblick auf die EM 2008

    Die Europameisterschaft ist vorbei, Deutschland ist Europameister! Was für ein sensationelles Turnier! Lassen Sie uns kurz zurückblicken auf die letzten 4 Wochen.

    Die EM begann so, wie sie endete – mit einem Paukenschlag. Schon in der 7. Minute des Auftaktspiels zwischen der Schweiz und Tschechien war die Luft raus. Nein nicht aus dem Spiel, sondern aus dem Ball! Die UEFA hatte in weiser Voraussicht Ballpumpen im Stadion verboten. Auf der Ehrentribüne wimmelte es nur so von aufgeblasenen Fröschen, die gleich zwei oder sogar noch mehr Sitze benötigten. Noch mehr Luft sollten die nicht bekommen.

    Der entscheidende Tipp zur Behebung dieses Problems kam schließlich von Schweizer Außenminister. Ein paar dreckige T-Shirts von der Auswechselbank in einem Einkaufsnetz, das ganze halbwegs rund verknotet und schon konnte das Spiel weitergehen. Sie erinnern sich? Das Spiel endete 0:0, weil beide Torhüter mit Glanzparaden ihren Kasten sauber hielten. Na ja, so richtig fest kam das Einkaufsnetz dann ja auch nicht angeflogen.

    Einiges mehr an Kuriositäten haben wir in den letzen Wochen gesehen. Wissen Sie eigentlich warum Matarazi Rafael van der Vaart beim Spiel Niederlande gegen Italien seinen Schädel frontal in den allerwertesten rammte? Van der Vaart hatte ihm nach einem Foul zugerufen „Wenn Spiel zu Ende, ich mache deine Ferrari Krankenhaus“. Darauf Matarazi: „Ich machen dich Zidane“. Der Schiedsrichter wollte Matarazi vom Platz stellen, zog aber zum Erstaunen aller eine orangene Karte. Marco van Basten gab gestern zu, diese vor dem Spiel heimlich gegen die rote getauscht zu haben.

    Mein Gott, was gab es doch für bewegende Momente. Ganz England weinte, wenn sich die deutschen Spieler im Spiel gegen Polen während einer polnischen Ecke im Mittelkreis versammelten und lauthals „God save Mr. Lehmann“ anstimmten. Noch amüsanter wird diese Anekdote, wenn man bedenkt, dass Miro Klose, der alle 6 deutschen Tore beim deutschen 6:0-Erfolg schoss, danach von den polnischen Spielen als „Vaterlandsverräter“ beschimpft wurde.

    Wir alle fragen uns, was in den türkischen Spieler mit der Nummer 10 gefahren war, als er partout mit einem Kopftuch auflaufen wollte. Er musste doch wissen, dass das Vermummungsverbot zu seiner Verhaftung führen würde.

    Geradezu tragisch ist die spontane Entlassung des griechischen Nationaltrainers Otto Rehhagel zu werten. Nach dem überraschenden Einzug in das Finale blieb den Griechen aber nichts weiter übrig. Es gab einfach keine Titel mehr, denn man ihm nach dem Gewinn der EM hätte verleihen können. Kanzler, König, Kaiser, Gott – Otto Rehhagel war schon alles – was hätte da noch kommen können? Neuer Trainer bei den Griechen ist übrigens Lothar Mathäus, der gleich meinte „Ich freu mich auf Athen, es war schon immer ein Traum von mir, in Italien zu trainieren“.

    Fantastisch auch die Einwechslung von Roman Abramovich im letzten Gruppenspiel der Gruppe D Schweden gegen Russland. Die Schweden führten schon scheinbar uneinholbar mit 4:0, ehe Abramovich 5 mal hintereinander traf. Und mit welcher Leichtigkeit der 41-jährige über den Platz lief – sagenhaft! Jedes Mal wenn er in den schwedischen Strafraum eindrang, rannten die schwedischen Abwehrspieler einschließlich Torwart hinter das Tor. Böse Zungen behaupten allerdings, Abramovich hätte jedes Mal schon im Mittelkreis jedem schwedischen Spieler persönlich zu gerufen: „In Chelsea kannst du Millionen verdienen.“

    Kommen wir zur eigentlich Sensation des Turniers, den Österreichern. Nun gut, 0 Punkte und 0 Tore sind nicht viel. Trotzdem hat Österreich etwas erreicht, was noch keine anderen Nationalmannschaft der Männer gelang: Nachdem Michel Platini die Hohngesänge der österreichischen Fans übersetzt wurden (Wir ham Eier und ihr nicht...) verschaffte er den Österreichern einen Startplatz bei der Frauen-WM 2011 in Deutschland. Egal, in welcher Gruppe die Österreicher spielen werden – den vierten Platz könnten sie locker auch gegen die schwersten Gegner schaffen – so die einhellige Expertenmeinung.

    Michel Platini ist ein Ehrenmann. Und so ist es kein Wunder, dass die UEFA im Gegenzug Deutschland zum Europameister erklärte. Und das, obwohl den Deutschen außer dem grandiosen Sieg gegen Polen nicht ein einziger weiterer Punkt vergönnt war. Platini hat mit dieser Entscheidung der Menschheit einen großen Dienst erwiesen. Denn das Endspiel zwischen Griechenland und Russland stand nach 120 torlosen Minuten und 512 verschossenen Elfmetern immer noch 0:0 als der Schiedsrichter das Spiel abbrach und sich an Ort und Stelle schlafen legte. Ob des grotenschlechten Kickes erreichten die UEFA millionenfache Proteste aus aller Welt. Einige Staaten drohten sogar mit Präventivschlägen, falls das Spiel weitergeführt oder – noch schlimmer – neu angefangen werde.

    So, das soll es von mir gewesen sein. Ich verabschiede mich mit großer Wehmut von Ihnen. Es wird Ihnen sicher so gehen, wie mir: Ich kann das nächste große EM-Turnier – die Europameisterschaft in China – kaum erwarten.
    Herzlichst, Ihr Rico Ros

    Gesendet von Rico Ros am Mai 30, 2008 at 10:12 AM MESZ #

    Aus, Schluss, Vorbei, neuer Europameister ist Deutschland! – ein Rückblick auf die EM 2008

    Die Europameisterschaft ist vorbei, Deutschland ist Europameister! Was für ein sensationelles Turnier! Lassen Sie uns kurz zurückblicken auf die letzten 4 Wochen.

    Die EM begann so, wie sie endete – mit einem Paukenschlag. Schon in der 7. Minute des Auftaktspiels zwischen der Schweiz und Tschechien war die Luft raus. Nein nicht aus dem Spiel, sondern aus dem Ball! Aber kein Problem: Auf der Ehrentribüne wimmelte es nur so von aufgeblasenen Fröschen, die gleich zwei oder sogar noch mehr Sitze benötigten. Etwas Luft für den Ball konnten diese Herrschaften locker abgeben.

    Mein Gott, was gab es doch für bewegende Momente. Ganz England weinte, wenn sich die deutschen Spieler während einer polnischen Ecke im Mittelkreis versammelten und lauthals „God save Mr. Lehmann“ anstimmten. Noch amüsanter wird diese Anekdote, wenn man bedenkt, dass Miro Klose, der alle 6 deutschen Tore beim deutschen 6:0-Erfolg schoss, danach von den polnischen Spielern als „Vaterlandsverräter“ beschimpft wurde.

    Wir alle fragen uns, was in den türkischen Spieler mit der Nummer 10 gefahren war, als er partout mit einem Kopftuch auflaufen wollte. Er musste doch wissen, dass das Vermummungsverbot zu seiner Verhaftung führen würde.

    Geradezu tragisch ist die spontane Entlassung des griechischen Nationaltrainers Otto Rehhagel zu werten. Nach dem überraschenden Einzug in das Finale blieb den Griechen aber nichts weiter übrig. Es gab einfach keine Titel mehr, denn man ihm nach dem Gewinn der EM hätte verleihen können. Kanzler, König, Kaiser, Gott – Otto Rehhagel war schon alles – was hätte da noch kommen können? Neuer Trainer bei den Griechen ist übrigens Lothar Mathäus, der gleich meinte „Ich freu mich auf Athen, es war schon immer ein Traum von mir, in Italien zu trainieren“.

    Sensationell auch die Einwechslung von Roman Abramovich im letzten Gruppenspiel der Gruppe D. Die Schweden führten schon scheinbar uneinholbar mit 4:0, ehe Abramovich 5 mal hintereinander traf. Und mit welcher Leichtigkeit der 41-jährige über den Platz lief – sagenhaft! Jedes Mal wenn der in den schwedischen Strafraum eindrang, rannten die schwedischen Abwehrspieler einschließlich Torwart hinter das Tor. Böse Zungen behaupten allerdings, Abramovich hätte jedes Mal schon im Mittelkreis jedem schwedischen Spieler persönlich zu gerufen: „In Chelsea kannst du Millionen verdienen.“

    Kommen wir zur eigentlich Sensation des Turniers, den Österreichern. Nun gut, 0 Punkte und 0 Tore sind nicht viel. Trotzdem hat Österreich etwas erreicht, was noch keine anderen Nationalmannschaft der Männer gelang: Nachdem Michel Platini die Hohngesänge der österreichischen Fans übersetzt wurden (Wir ham Eier und ihr nicht...) verschaffte er den Österreichern einen Startplatz bei der Frauen-WM 2011 in Deutschland. Egal, in welcher Gruppe die Österreicher spielen werden – den vierten Platz könnten sie locker auch gegen die schwersten Gegner schaffen – so die einhellige Expertenmeinung.

    Michel Platini ist ein Ehrenmann. Und so ist es kein Wunder, dass die UEFA im Gegenzug Deutschland zum Europameister erklärte. Platini hat mit dieser Entscheidung der Menschheit einen großen Dienst erwiesen. Denn das Endspiel zwischen Griechenland und Russland stand nach 120 torlosen Minuten und 512 verschossenen Elfmetern immer noch 0:0 als der Schiedsrichter das Spiel abbrach und sich an Ort und Stelle schlafen legte. Ob des grotenschlechten Kickes erreichten die UEFA millionenfache Proteste aus aller Welt. Einige Staaten drohten sogar mit Präventivschlägen, falls das Spiel weitergeführt oder – noch schlimmer – neu angefangen werde.

    So, das soll es von mir gewesen sein. Ich verabschiede mich mit großer Wehmut von Ihnen. Es wird Ihnen sicher so gehen, wie mir: Ich kann das nächste große EM-Turnier – die Europameisterschaft in China – kaum erwarten.
    Herzlichst, Ihr Rico Ros, © 2008

    Gesendet von Rico Ros am Mai 30, 2008 at 10:36 AM MESZ #

    EM? Endlich! Endlich wieder mit den ganzen Unwägbarkeiten auseinandersetzen, die sich vor einem Auftürmen, wenn man sich einem Tippspiel widmet, und feststellt, dass man selbst als (selbsternannter) Fachmann null Plan hat, wer als Sieger hervorgehen wird.

    Meine Tochter hat mich gefragt: „Für welchen Verein spielt Deutschland?“ und „Ist Hertha auch dabei?“
    Was antwortet man da, ohne sämtliche Erziehungsgrundsätze über den Haufen zu werfen? Zumindest letzteres muss man wohl mit „Ja“ beantworten, da dieser leicht hüftsteife und technisch unbegabte „Möchtegern-Innenverteiger“ aus dem Kader der alten Dame tatsächlich wieder im Kader der deutschen Elf steht. Da sind sie wieder, die Unwägbarkeiten.
    Andere Dinge sind sicher wie die Ausrufe in den Gotteshäusern. Der Herr Rehakles hat schon vor Monaten bei allen Handwerkereinkäufen der Republik die Betonvorräte aufgekauft, damit der EM-Titel ein zweites Mal für die Uozo-Nation ermauert werden kann.
    Genauso sind die Freunde und Anhänger der Türkei davon überzeugt, dass es keinen anderen Europameister geben kann, als die eigene Nation. Zweifel, ausgeschlossen!
    Und dann die famose Gastgebernation (Platz 800 der FIFA-Liste, oder so), die die einmalige Chance vergeben haben, ihren Startplatz zurückzugeben. Und da soll noch einer sagen, bei Europameisterschaften gibt es keine „Kleine“ mehr.

    Vielleicht lassen wir uns aber auch überraschen. Griechenland überzeugt mit Offensivfeuerwerk und mindestens drei Toren pro Spiel, Österreich gewinnt die Gruppe und Arne Friedrich macht hinten dicht (nur eben gegen die Ösis nicht).

    Da sind sie wieder die Unwägbarkeiten und über die eigentlichen Favoriten in der „Todesgruppe“ Holland, Frankreich und Italien habe ich mir noch gar keine Gedanken gemacht. Stimmt nicht. Als eine Kollegin neulich im Tippspiel alle drei als Halbfinalteilnehmer tippen wollte, da kam der Klugscheißer durch. Aber das ist wirklich die einzige Gewissheit, die vor der EM existiert.

    Und genau deshalb ist endlich EM, wegen der ganzen Unwägbarkeiten, sonst wäre es tierisch langweilig!

    Gesendet von ahnungsloserFACHMANN am Mai 31, 2008 at 03:03 PM MESZ #

    Die Anwesenheit von unserer Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den Spielern von der deutschen Nationalmannschaft noch einmal richtig Power gegeben. So zumindest ist es zu erklären, warum die Spieler unter Joachim Löw in Gelsenkirchen erst in der 82. Minute durch ein Freistoßtor vom Kapitän Michael Ballack einem erneuten Debakel vor der Euro 2008 bentkommen konnten. Durch das kämpferisch erzielte 2:2 gegen Weißrussland wurden ja schon Defizite in unserer NAtionalmannschaft deutlich, die es vor der Euro 2008 zu beseitigen galt.
    Und dem heutigen Ergebnis nach zu urteilen sind diese Probleme jetzt gelöst. Doch was hat sich zwischen den beiden Spielen verändert?? Stimmt...Löw hat drei Spieler nach Hause schicken müssen. Unter ihnen die jungen Hoggnungsträger der Nationalmannschaft Jermaine Jones (Schalke 04), Patrick Helmes (1.FC Köln) und der 19-jährige Marko Marin. Da stellt sich mir die Frage, warum Löw die drei erst mitnehmen wollte, sie dann jedoch vorzeitig nach Hause schicken musste...
    Aber egal...
    Man hat ja heute (noch darf ich "heute" sagen), dass es ohne die drei "Azubis" auch nicht besser läuft. Hoffentlich wird die Leistung der Nationalmanschaft sich in einer Woche um 180 Grad gedreht haben... Ich bin da jedoch nicht sehr optimistisch...

    Gesendet von 78.46.65.36 am Mai 31, 2008 at 10:59 PM MESZ #

    Beim Fußball ist selten der Fußball von Interesse, sondern das was um ihn herum ist, die Spieler. Und dann eben wieder was um die Spieler herum ist. Da wird `ne Menge herum gemacht. Macht aber nichts. Die Menschen drum herum wünschen es schließlich. Bester Beleg ist der, dass dies hier niedergeschrieben wird. Es ist einem Aufruf geschuldet doch etwas um den Fußball herum zu machen. Auch die, die es nur mal versuchen möchten. Somit schreibe ich einfach weiter, da viel von dem was um den Fußball herum veranstaltet wird, faktisch bereits ebenso im Versuchsstadium stecken bleibt.
    Zurück zum (gähn) runden Leder. Vielleicht sollte man allen Fußballbegeisterten in dieser angestrebten Fußballbegeisterungsplattform, die Möglichkeit unterbreiten, sich nicht vom Thema abhalten zu lassen und dabei trotzdem gelegentlich einen Ball zugespielt bekommen, der thematisch das Tor nicht trifft.
    Jeder, der im angestrebten Rahmen etwas unsäglich Wichtiges, Unabdingbares oder Weises von sich geben möchte, wird darum bemüht sein auch selbiges auszuwählen um beim Leser eloquent zu punkten. Lässt man jedoch, in Vorbereitung der Olympiade in China, teilnahmshaft das Ying und Yang als Energieerhaltungssatz gelten, erscheint es unabdingbar zu vermutlich viel vorgetragener Fachkenntnis auch völlige Unkenntnis als Pendant zuzulassen und damit zu befördern. Dem vom Hype begeistert eingenebelten Leser wird es sicherlich auch gut tun, zu ständig positiv besetzter Euphorie mal etwas Frust, Wut und Unverständnis gegenüber sinnlosen Wortbeiträgen walten zu lassen. Da sind wir wieder bei Ying und Yang.
    Also liebe Fußballenthusiasten; soweit mein Beitrag zum intellektuellen Energieerhaltungssatz.

    Gesendet von Manfred Jatman am Juni 02, 2008 at 02:53 PM MESZ #

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