Berlinale-Nachlese: Die Jungen nach vorn

Regisseur Babak Najafi gewinnt den "First Feature Award" für "Sebbe"(Foto: snapshot-photography / Seeliger)
Berlinale-Nachlese von Knut Elstermann
Gespräch mit Knut Elstermann
Man möchte in diesem Jahr nicht nur den Bären-Gewinnern gratulieren, sondern auch einer Jury, die mit sicherem Gespür die Perlen im Wettbewerb aufspürte und damit für einen seltenen Konsens sorgte. Der Goldene Bär ging an "Honig" von Semih Kaplanoglu, eine türkisch-deutsche Koproduktion. Der Film war der eindeutige Favorit in fast allen Kritiker-Umfragen. Die berührende Vater-Sohn-Geschichte überzeugte mit großer Intensität und Innigkeit, mit der die familiären Verhältnisse in der ländlichen Türkei geschildert wurden. Semih Kaplanoglu vollendete damit seine poetische Trilogie über das Reifen eines dichterischen Talents. Mit Silbernen Bären wurden die beiden Darsteller des russischen Beitrages "Wie ich diesen Sommer beendete" von Alexei Popogrebsky geehrt. Grigory Dobrygin und Sergej Puskepalis gestalten eindringlich das konfliktreiche Verhältnis zweier Männer auf einer einsamen Wetterstation, ein großes, psychologisch fein lotendes Drama, glänzend fotografiert. Sehr zu Recht erhielt der Kameramann Pavel Kostomarov ebenfalls einen Silbernen Bären.
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[Read More]Eingestellt am Montag, 22. Februar 2010, um 10:10 Uhr von radioeins in onAir | Kommentare[0]
Drei Silberne Bären für russischen Film
Drei Silberne Bären für den russischen Wettbewerbsbeitrag (Foto: snapshot-photoraphy)
Der Silberne Bär für den Besten Darsteller geht ex aequo and die Schauspieler: Grigori Dobrygin und Sergei Puskepalis
für ihre Rollen im Film Kak ya provel etim letom (How I Ended This Summer) von Regisseur Alexej Popogrebski, Russische Föderation 2010. Außerdem erhält Kameramann Pavel Kostomarov den Silbernen Bär für eine Herausragende Künstlerische Leistung
für die Kamera im Film Kak ya provel etim letom. Damit erhält der Film gleich drei Silberne Bären.
Eingestellt am Samstag, 20. Februar 2010, um 23:08 Uhr von radioeins in onAir | Kommentare[0]
Silberner Bär und Alfred Bauer Preis für rumänischen Film
Der rumänische Film If I want to whistle, I whistle erhielt gleich zwei Preise: Den Alfred-Bauer-Preis und den Silbernen Bären / Großer Preis der Jury.
If I want to whistle, I whistle - Regisseur und Darsteller (snapshot-photography)
Der Film erzählt Geschichte eines jugendlichen Straftäters, der aus dem Gefängnis flieht, um seinem jüngeren Bruder zu helfen. Die männliche Hauptrolle wird von George Piştereanu, einem Laiendarsteller, gespielt. Regisseur Florin Serban arbeitete auch mit Insassen eines Jugendgefängnisses. Hinter den eindrucksvoll gespielten Szenen steckte monatelange, intensive Arbeit mit den Schauspielern.
Eingestellt am Samstag, 20. Februar 2010, um 23:07 Uhr von radioeins in onAir | Kommentare[0]
Neukölln Unlimited gewinnt Gläsernen Bären
Das Team von "Neukölln Unlimited" mit Gläsernen Bären im NightTalk
„Neukölln Unlimited“ ist ein Dokumentarfilm über zwei libanesische Geschwister, die - in Berlin-Neukölln aufgewachsen - mit der ständigen Gefahr einer Abschiebung leben. In der Sektion "Generation 14+" gewann die rbb/arte-Coproduktion den Gläsernen Bären für den besten Spielfilm. Das Team kam mit der Trophäe in den Berlinale NightTalk, um über ihre großartige Erfahrung zu berichten und an die Politik zu appellieren, die gängige Abschiebepraxis zu ändern.
Eingestellt am Samstag, 20. Februar 2010, um 23:04 Uhr von radioeins in onAir | Kommentare[0]
Kritiker-Bilanz: Langsamer Puls
Unsere Kritiker Katja Nicodemus (Die Zeit) und Stephan Karkowsky (radioeins) ziehen Berlinale-Bilanz im Berlinale-NightTalk. Für Katja Nicodemus war es eine Berlinale mit vielen Entdeckungen ohne große Bilder im Wettbewerb. Stephan Karkowsky empfand die „große Filmkunst“ zum Teil als quälend. Einig waren sich beide, das “Bal“ zurecht gewonnen hat und die allgemeine Kritik an Oskar Roehlers Film „Jud Süß- Film ohne Gewissen“ überzogen sei. Und dann gab es da noch Sex ohne Vorspiel, Schmerbäuche und hässliche Frisuren ….
Gespräch mit Katja Nicodemus und Stephan Karkowsky
Eingestellt am Samstag, 20. Februar 2010, um 23:03 Uhr von radioeins in onAir | Kommentare[0]
Berlinale-NightTalk mit Knut Elstermann von 21 bis 23 Uhr
Ab 21 Uhr begrüßt Sie Knut Elsterman live aus der MaxxBar am Potsdamer Platz zum Berlinale-NightTalk. Mit unserer Kritikerrunde ziehen wir Bilanz und erwarten hoffentlich viele Preisträger ....
Eingestellt am Samstag, 20. Februar 2010, um 17:21 Uhr von radioeins in onAir | Kommentare[0]
Das Filmmagazin "Zwölf Uhr mittags" vom 20.2.
Peter Beddies hat die Stars dieser Berlinale interviewt +++ Invictus - Anke Leweke über den neuen Clint Eastwood +++ Panorama Publikumspreis geht an „Waste Land“ +++ Gläserner Bär für „Neukölln Unlimited“ +++ 40 Jahre Forum +++ Die Friseuse +++ Buch über Brigite Helm
Zusammenschnitt der Sendung
Eingestellt am Samstag, 20. Februar 2010, um 14:35 Uhr von radioeins in onAir | Kommentare[0]
Der Berlinale-NightTalk am 19.2.
Unsere heutige Gastkritikerin war die Schauspielerin Fritzi Haberland. Sie hat sich gleich vier Filme angesehen: "En Familie", "The Killer inside me", "Mammuth" (Wettbewerb) und "Nine" (Berlinale Birthday Special). Ihre vielen Kinobesuche sind auch ein Grund dafür, dass sie sich auf dem Roten Teppich nicht viel sehen lässt.
Zu Gast der Regisseur des russischen Wettbewerbfilmes "Kak ya provel etim letom" (How I Ended This Summer), Alexei Popogrebsky. Bei Beginn der Dreharbeiten auf einer Polarstation zu diesem Film hat der Regisseur das Drehbuch beiseite gelegt und von Tag zu Tag weiter geplant. Das Team lebte und drehte drei Monate vor Ort, noch heute trägt Alexej Popogrebski den Bart aus dieser Zeit. …
"Sukunsa viimeinen" (Die Letzte ihrer Familie). Basierend auf den Erinnerungen der Co-Autorin Anastasia Lapsui erzählt der Film die Geschichte eines Mädchens vom Volk der Nenets, die in der sibirischen Tundra leben. Im Interview Regisseur Markku Lehmmuskallio und Anastasia Lapsus, die zum Abschluss des Gesprächs für uns sang.
"Der Tag des Spatzen" (Forum) Regisseur Phillip Scheffner und Merle Krüger, Produzentin und Co-Autorin im Interview über ihren Film.
Eingestellt am Freitag, 19. Februar 2010, um 20:10 Uhr von radioeins in onAir | Kommentare[1]
Der Berlinale-Talk am 19.2
Der Schauspieler Moritz Bleibtreu spielt in Oskar Roehlers Film "Jud Süß - Film ohne Gewissen". Wir sprachen mit ihm über den Film.
Interview mit Barbara Sukowa, die in der Jury von Amnesty International sitzt.
Zu Gast auf der Berlinale beim kulinarischen Kino: Günter Lamprecht mit "Das Brot des Bäckers" aus den 70er Jahren. Wir sprachen mit ihm.
Harald Tribune - Martensteins Kolumne.
Der Berlinale-Talk aus dem radioeins-Bus am Potsdamer Platz von 19 bis 21 Uhr mit Jörg Thadeusz.
Eingestellt am Freitag, 19. Februar 2010, um 19:32 Uhr von radioeins in onAir | Kommentare[0]
Berlinale-Kritik: "En Familie"

Stephan Karkowsky aus dem radioeins-Berlinalestudio über den Wettbewerbsfilm "En Familie".
Eingestellt am Freitag, 19. Februar 2010, um 18:10 Uhr von radioeins in onAir | Kommentare[0]
Berlinale-Kritik: "Jud Süss - Film ohne Gewissen"

Gestern lief im Wettbewerb der deutsche Film "Jud Süss - Film ohne Gewissen" von Oskar Roehler. Der Film sorgt für Aufgregung und ist sehr umstritten. Unser Filmkritiker Knut Elstermann sieht den Film eher differenziert:
Gespräch mit Knut Elstermann
Julie Zeh über "Jud Süss - Film ohne Gewissen"
Unsere Gastkritikerin im NightTalk, die Schriftstellerin Juli Zeh hatte mit dem Film so ihre Probleme. Sie empfand sie die fehlende historische Genauigkeit als Problem und die Schauspieler schlecht geführt. Ein Film aus aufgesetzten Gesten, mit dem sie von Anfang bis Ende nichts anfangen konnte:
Der historische Hintergrund
"Jud Süß - Film ohne Gewissen" von Oskar Roehler handelt über den Aufstieg und Fall des Schauspielers Ferdinand Marian, dem die Übernahme der Titelrolle in dem NS-Propagandafilm "Jud Süß" zum Verhängnis wurde. Wir sprachen mit dem Filmhistoriker Ralf Schenk über die Hintergründe:
Gespräch mit Ralf Schenk
Eingestellt am Freitag, 19. Februar 2010, um 11:23 Uhr von radioeins in onAir | Kommentare[0]
Heute gibt es den Teddy
Unter den vielen Bären, die in diesen Tagen neue Besitzer suchen ist auch der Teddy – der Preis, mit dem der beste schwule oder lesbische Film im Panorama der diesjährigen Berlinale ausgezeichnet wird. Einige der insgesamt 24 schwul-lesbischen Filme haben wir Ihnen in den vergangenen Tagen schon vorgestellt. Und bevor heute abend nun der diesjährige Teddy ein neues Herrchen oder Frauchen bekommt, berichten wir von einem weiteren Anwärter: Katja Weber hat sich die israelische Produktion „Hazman havarod“ („Gay Days“) angesehen:
Eingestellt am Freitag, 19. Februar 2010, um 07:00 Uhr von radioeins in onAir | Kommentare[0]
Der Berlinale-NightTalk am 18.2
Na putu
Der Film "Na putu" läuft im Wettbewerb. Gemeinsam mit den Hauptdarstellern Zrinka Cvitešic und Leon Lučev, die im Film ein Ehepaar spielen, kam die bosnische Regisseurin Jasmila Žbanić in den NightTalk. Im Interview sprachen sie u.a. über das intensive Eintauchen in eine Rolle und was das für Folgen haben kann.
Apart Together
Der Regisseur des Eröffungsfilmes der diesjährigen Berlinale, Wang Quan´an kam zusammen mit der großen alten Dame des japanischen Kinos, der Schauspielerin Lisa Lu, in den NightTalk.
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Eingestellt am Donnerstag, 18. Februar 2010, um 23:57 Uhr von radioeins in onAir | Kommentare[0]
Der Berlinale-Talk aus dem radioeins-Bus am 18.2

Ton Steine Scherben (Foto: snapshot-photography)
Rio Reiser wird beim Teddy geehrt - Interview mit der Band Ton Steine Scherben
Das Interview mit Musik finden Sie hier >>
Starschnitt: Hanna Schygulla bekommt den Ehrenbären
Der Demokoch Wam Kat auf der Berlinale
Tom Tykwer als Produzent afrikanischer Filme
Harald Tribune - Martensteins Kolumne.
Der Berlinale-Talk aus dem radioeins-Bus am Potsdamer Platz von 19 bis 21 Uhr mit Jörg Thadeusz.
Eingestellt am Donnerstag, 18. Februar 2010, um 21:00 Uhr von radioeins in onAir | Kommentare[0]
Berlinale-Kritik: Na Putu
Am Donnerstag hat das bosnische Drama "Na Putu" von Jasmila Zbanic im Wettbewerb Premiere. Zbanic gewann 2006 den Goldenen Bären für ihr Debüt "Esmas Geheimnis - Grbavica". Stellt sie in diesem Jahr einen Bären-Kandidaten vor? Stephan Karkowsky hat den Film bereits gesehen.
Eingestellt am Donnerstag, 18. Februar 2010, um 17:50 Uhr von radioeins in onAir | Kommentare[0]





