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  • Samstag, 20. Februar 2010

    Goldener Bär geht an "Bal" (Honig)


    Interview mit dem Regisseur des Filmes "Bal", Semih Kaplanoglu

    Der Goldene Bär für den Besten Film geht an den Film Bal (Honig) von Regisseur Semih Kaplanoglu (Produzent Johannes Rexin) und ist eine  türkisch-deutsche Coproduktion. Der Film erzählt die Geschichte einer Familie in einer abgelegenen Berglandschaft, die sich versuchen als Imker über Wasser halten. Als ein mysteriöses Bienensterben einsetzt und die Lebensgrundlage der Familie gefährdet, sucht Yakub, der Vater, in den Bergen einen neuen Standort und lässt seinen sechsjährigen Sohn und seine Frau allein zurück. Der Regisseur lernte Bora Altaş, der den Jungen Yusuf spielt, zufällig bei Beginn der Dreharbeiten kennen, nachdem das Team schon monatelang in der Gegend gecastet hatten. Er wusste sofort, das er der Richtige für die Rolle ist. „Bal“ (Honig) ist der Abschluss einer Filmtrilogie von Semih Kaplanoglu für den es der größte Preis ist, dass er diese Filme überhaupt drehen durfte. 

    Silberner Bär für das Beste Drehbuch für "Apart Together"

    Wang Quan'an (Foto: snapshot-photography)

    Nachdem er 2007 bereits den Goldenen Bären mit Tuyas Hochzeit gewonnen hattte, erhielt der chinesische Regisseur Wang Quan'an diesmal einen Silbernen Bären für das Beste Drehbuch für seinen Film "Apart Together", der als Eröffnungsfilm auf der Berlinale lief. Wie beim Goldenen Bären will er auf den Erfolg "... trinken, bis er vom Stuhl hinten runter kippt..."

    First Feature Award für Sebbe von Babak Najafi

    Interview mit Regisseur Babak Najafi zum Gewinn des "First Feature Award" 

    Silberner Bär für Beste Darstellerin


    Shinobu Terajima (Foto: dpa)

    Der Silberne Bär für die Beste Darstellerin geht an die Schauspielerin
    Shinobu Terajima für ihre Rolle im Film "Caterpillar"

    Die Preisträger der Berlinale



    Der Goldene Bär
    geht an den Film Bal (Honey) von Regisseur Semih Kaplanoglu, Produzent Johannes Rexin (Türkei / Deutschland 2009)

    Silberner Bär / Großer Preis der Jury: Eu cand vreau sa fluier, fluier (If I Want To Whistle, I Whistle)
    Regie: Florin Serban, Rumänien / Schweden, 2009

    Silberner Bär für die Beste Regie: Roman Polanski für  The Ghost Writer
    Frankreich, Deutschland, Großbritannien, 2009

    Silberner Bär für die Beste Darstellerin: Shinobu Terajima  für ihre Rolle in dem Film “Caterpillar“

    Silberner Bär für den Besten Darsteller: Grigori Dobrygin und  Sergei Puskepalis
    für Kak ya provel etim letom (How I Ended This Summer)

    Silberner Bär für das Beste Drehbuch: Apart Together von Wang Quan´n

    Silberner Bär für eine Herausragende Künstlerische Leistung: Pavel Kostomarov
    für die Kamera im Film Kak ya provel etim letom (How I Ended This Summer)von Regisseur Alexej Popogrebski, Russische Föderation 2010

    Alfred-Bauer-Preis: Eu cand vreau sa fluier, fluier (If I Want To Whistle, I Whistle)
    Regie: Florin Serban, Rumänien / Schweden, 2009

    First Feature Award: Regisseur Babak Najafi für diene Film “Sebbe”

    Gläserne Bären und Preise des Deutschen Kinderhilfswerkes bei Generation Kplus

    Die Gläsernen Bären und Preise des Deutschen Kinderhilfswerkes bei Generation Kplus gehen an die Filme:

    Gläserner Bär für den besten Film
    Shui Yuet Sun Tau von Alex Law, Hongkong / China 2009
    Lobende Erwähnung : This Way of Life von Thomas Burstyn, Neuseeland / Kanada 2009

    Gläserner Bär für den besten Kurzfilm
    Franswa Sharl von Hannah Hillard, Australien 2009
    Lobende Erwähnung : Indigo von Jack Price, Großbritannien 2009

    Großer Preis des Deutschen Kinderhilfswerks für den besten Spielfilm,
    Boy  von Taika Waititi, Neuseeland 2010
    Lobende Erwähnung : Yeo-haeng-ja  von Ounie Lecomte, Republik Korea / Frankreich 2009

    Spezialpreis des Deutschen Kinderhilfswerks für den besten Kurzfilm

    Apollo von Felix Gönnert, Deutschland 2010
    Lobende Erwähnung : The Six Dollar Fifty Man von Mark Albiston und Louis Sutherland, Neuseeland 2009

    Freitag, 19. Februar 2010

    Berlinale 2010: Gläserne Bären bei Generation 14plus

    Das Team von "Neukölln Unlimited" im Interview im Berlinale NightTalk bei radioeins am 12.2.2010.

    Die Gläsernen Bären 2010 in der Sektion Generation 14plus sind vergeben:

    Gläserner Bär für den besten Spielfilm : „Neukölln Unlimited“
    von Agostino Imondi und Dietmar Ratsch, Deutschland 2010
    Der Sieger 2010 ist ein mitreißender Film, der jeden einzelnen seiner Zuschauer auf eine magische Weise in seinen Bann zieht. Es ist ein Film zum Lachen, Weinen, Jubeln und Protestieren. Es ist ein Kunstwerk, das das Medium Film absolut zu nutzen weiß. Dieser Film ist eine einzige wunderbare Choreografie, die uns die Worte raubt und uns doch nicht schweigen lässt. Wir danken den Regisseuren für dieses großartige Meisterwerk über das unvorstellbare Leben einer Familie.

    Eine lobende Erwähnung erhielt der Spielfilm : „Dooman River“ von Zhang Lu, Republik Korea / Frankreich 2009

    Gläserner Bär für den besten Kurzfilm : „Az Bad Beporsid“
    von Batin Ghobadi, Iran 2009
    Der diesjährige Preisträger schaffte es, uns ohne viele Worte sprachlos zu machen. Mit Bildern, deren Intensität und Härte beispiellos sind, mit einer Geräuschkulisse, die ohne viel Lärm den Rahmen gibt, öffnet uns dieser Film die Tür zu einer Welt, in der das für uns Unvorstellbare zur Normalität gehört. Wir bedanken uns beim Filmteam für ein Kunstwerk, das sowohl im Detail als auch als Ganzes überzeugt.

    Lobende Erwähnung Kurzfilm : „ Ønskebørn “ von Birgitte Stærmose, Dänemark 2009

    Quelle: Berlinale


    Mittwoch, 17. Februar 2010

    radioeins bringt Sie auf den Roten Teppich!

    radioeins bringt Sie auf den Roten Teppich!

    Heute 16 Uhr Verlosung für die Vorstellung von "Shahada"um 16.30 Uhr im Berlinale-Palast! Mit Festivaldirektor Dieter Kosslick am radioeins-Stand.

    Wer wollte nicht schon immer einmal über den roten Teppich schreiten? Am radioeins-Stand vor dem Berlinalepalast können Berlinale-Besucher jeden Nachmittag Premierentickets für die anschließende Galavorstellung gewinnen! Kommen Sie vorbei und gewinnen Sie mit etwas Glück Freikarten für die Premiere!

    Dienstag, 16. Februar 2010

    Ausreiseverbot für den iranischen Regisseur Jafar Panahi

    Jafar Panahi, einer der bedeutendsten iranischen Regisseure und Ehrengast der diesjährigen Berlinale, ist die Ausreise aus dem Iran verweigert worden. Mit seinem Film Der Kreis gewann Panahi 2000 den Goldenen Löwen und mit Offside 2006 einen Silbernen Bären.
     Bei der 60. Berlinale sollte Panahi im Rahmen des World Cinema Fund an der Panel Diskussion zum Thema „Iranisches Kino: Gegenwart und Zukunft, Erwartungen innerhalb und außerhalb des Landes“ teilnehmen. „Wir sind überrascht und bedauern zutiefst, dass einem mit vielen internationalen Preisen ausgezeichneten Regisseur verweigert wird, an unserem Jubiläums-Festival teilzunehmen und über seine Vision des Kinos zu sprechen“ kommentiert Berlinale-Direktor Dieter Kosslick das Ausreiseverbot.
    Berlinale Pressemitteilung

    Samstag, 13. Februar 2010

    If I Want To Whistle, I Whistle

    If I Want To Whistle (Filmstill Berlinale)

    Um es mit den Ärzten zu sagen: Deine Gewalt ist nur ein stummer Schrei nach Liebe, Deine Springerstiefel sehen sich nach Zärtichkeit – was im Song Sarkasmus ist, ist hier die Realität: Ein harter Kerl, Skinhead-Häftlingsrasur, muskelbepackt, 18 Jahre alt, sitzt seine letzten Tage im Jugendknast ab. Weil die anderen wissen: Der darf sich nichts mehr leisten, sonst bleibt er drin, die Haftzeit wird verlängert, schikanieren sie ihn – mit Gewalt und Sex. ....[Read More]

    Stars bei der Ghostwriter-Premiere

    Gestern war ein großes Staraufgebot auf der Berlinale. Im Wettbewerb lief am Abend Roman Polanskis neuer Film „Der Ghostwriter“. Zur Weltpremiere seines Films konnte der Regisseur nicht kommen, da er in der Schweiz unter Hausarrest steht. Die Hauptdarsteller haben auch ohne ihn für Glamour auf dem Roten Teppich gesorgt. Julia Vismann war für uns dabei.

    Freitag, 12. Februar 2010

    Kulinarisches Kino mit Christian Lohse

    Der Berliner Starkoch Christian Lohse kocht im Rahmen der Berlinale bei der Veranstaltung kulinarisches Kino für den Film "Io Sono L'Amore". Von Star kann man wirklich sprechen, denn er ist ausgezeichnet mit zwei Michelin-Sternen und 19 Gault-Millau-Punkten für seine Kochkünste im Fischers Fritz. Was hält Berlins Meisterkoch 2009 von liebe und Essen? Wir fragten den Meister selbst:

    Interview mit Christian Lohse

    Die Berlinale ist ein Arbeitsfestival


    Tuan Yuan (Filmstill Berlinale)

    Mit der Weltpremiere der chinesischen Tragikomödie Tuan Yuan (Apart together) ist am Abend die 60. Berlinale eröffnet worden. 1600 Zuschauer waren im Berlinale Palast am Potsdamer Platz, um den Film zu sehen. Darunter auch viele Stars. Unser Kritiker Stephan Karkowsky war bei der Eröffnung dabei und berichtet über den Eröffnungsfilm ohne Glamour, der trotzdem der richtige Film für die Berlinale-Eröffnung ist.

    Die 60. Berlinale ist eröffnet

    Foto: dpa-Bildfunk

    Cathrin Bonhoff berichtet von der Eröffnungsfeier

    Julia Vismann über den Eröffnungsempfang

    Donnerstag, 11. Februar 2010

    Der Gabentisch bricht schon fast zusammen


    Festivaldirektor Dieter Kosslick (Foto: snapshot-photography)

    Filmemacher aus 143 Ländern sind zu Gast auf der Berlinale. Damit ist eins der Ziele des Festivals - die Völkerverständigung - längst erreicht. Festivaldirektor Dieter Kosslick im Interview auf radioeins über Stars und Geschenke, Filme und Highlights auf der 60. Berlinale ...